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Filigrane Preziosen 11. Februar – 3. April 2011

Vernissage: 11. Februar, 18.00 Uhr


 Altes Kunsthandwerk ist ein einzigartiges Kulturgut, das bewahrt werden muss. Die Ausstellung „Filigrane Preziosen“ im Museum Langenthal rückt zwei alte Kunsthandwerke, die Kalligrafie und die Filigrantechnik in den Fokus der Öffentlichkeit.
 Arabesken, Ranken, Voluten – die Arbeiten der Kalligrafin Elisabeth Megnet und der Filigranistenfamilie Geissbühler haben schon rein äusserlich sehr viele Gemeinsamkeiten. Während die eine sie mit feinem Federstrich auf Papier oder Pergament bannt, schmieden die anderen sie in reines Silber. Es entstehen im wahren Sinne des Wortes filigrane Preziosen.
 Die in Langenthal lebenden Kunsthandwerker verbindet aber auch ihr Wissen über alte und überlieferte Techniken, die sie weitergeben und weiterentwickelt.

Elisabeth Megnet
wurde in Langenthal geboren und wuchs hier  auf. Obwohl sie zunächst Schneiderlehre absolvierte, gehörte ihr Interesse der Schreibkunst. Erst in der zweiten Lebenshälfte konnte sie sich ihren lang gehegten Traum erfüllen und sich der Kalligrafie widmen. In zahlreichen Kursen im In- und Ausland, sowie an den Kunstgewerbeschulen Zürich, Bern und Basel eignete sich Elisabeth Megnet ihr Wissen an, das sie später als Lehrerin weitergab. Der Kontakt mit namhaften Kalligrafen wie etwa Hassan Massoudy motivierte Elisabeth Megnet ihre Kreativität auszuleben und ihr kalligrafischen Können innovativ weiter zu entfalten. Als Resultat dieser schöpferischen Kraft sind unter anderem drei vollkommen neue Schriften entstanden, die von Linotype in den Schriftenkatalog aufgenommen wurden. Elisabeth Megnet ist Gründungsmitglied der Kalligrafischen Gesellschaft der Schweiz.

Andreas und Marc Geissbühler
 sind die 4. und 5. Generation einer Filigranistendynastie. Wie schon ihre Vorfahren fertigen und restaurieren sie Trachtenschmuck in der nur für die Schweiz typischen Art. Doch sie pflegen nicht nur die traditionellen Formensprache, sondern entwickeln weitere. Die Ausstellung zeigt diese Bewegung zwischen Tradition und Moderne.

 Neben der repräsentativen Auswahl der Arbeiten, liefert die Ausstellung auch den gesellschaftlichen und historischen Kontext zu den beiden Kunsthandwerken. Die Ausstellung wird durch die Vorführungen der Kalligrafie und der Filigrantechnik ergänzt.


Einladung